Wenn draußen die Temperaturen sinken, denke ich gelegentlich an unseren Wohnwagen. Unser hübsches kleines Haus auf Rädern, das seit August erbärmlich und plump in einem alten, baufälligen Schuppen voller Feuchtigkeit, Dreck und Spinnweben steht. Insgeheim zähle ich beim Abstellen manchmal die dort geparkten Wohnwagen und rechne dann schnell aus, wie viel die Besitzer an ihrer ungepflegten Ruine eigentlich verdienen. Wie auch immer. Es ist nicht anders. Irgendwo muss er ja überwintern, denn auf der Straße zu stehen ist nicht erlaubt. Und um die jährlichen Kosten auszugleichen, benutze ich den Wohnwagen manchmal als Lagerbox. Aber was bewahren Sie in Ihrem Wohnwagen für den Winter auf und was bewahren Sie zu Hause auf?
Natürlich bleiben die "großen" Dinge wie Markise, Vordach und Zeltteppich einfach im Wohnwagen zurück. Aus dem einfachen Grund, dass ich nicht weiß, wo ich sie zu Hause lassen soll. Außerdem kann man sie auch gut in der Campingausrüstung zurücklassen, wenn man die stabilen Baumwolltaschen betrachtet, in denen alles verpackt ist. Und die Tatsache, dass sie einen holländischen Sturm mitten im Wald überleben, lässt mich auch denken, dass eine Überwinterung in einem relativ trockenen Wohnwagen nicht schaden kann. Stühle, Tisch, Wäscheständer, Beistelltische, Campingmüll und Wäschekorb gehören ebenfalls zu den großen Dingen, die im Inneren bleiben.
Besteck, Pfannenwender, Brotmesser, Trinkbecher, Schäl- und Wellenschliffmesser, Teller, Pfannen und Joghurtbecher? Die schleppe ich doch nicht jedes Jahr hin und her. Als wir einmal mit dem Camping angefangen haben, haben wir alles auf einmal bei Obelink gekauft, so dass wir eigentlich alles doppelt haben. Die Küchenutensilien haben alle einen festen Platz in den Schränken, und jedes Jahr, bevor der Wohnwagen wieder eingelagert wird, packen wir alles auf dieselbe Weise. Man muss schon ein bisschen Tetris spielen, aber wenn ich gut packe, passt der kleine Wasserkocher gerade noch in die obere rechte Ecke. Wir nehmen unseren Dolce Gusto heraus, nur um sicherzugehen. Und der Käsehobel? Der überwintert auch zu Hause, und ich stelle ihn jeden Sommer separat wieder rein. Denn holländischer Käse ist so ziemlich das einzige Lebensmittel, das wirklich ins Ausland gehen muss ;-)
"Das kannst du nicht machen, da kommt doch der Pilz hin, oder?" Nun, auf keinen Fall. Zugegeben, ich war beim ersten Mal auch sehr neugierig, ob unsere Handtücher nach dem ersten Winter schon weggelaufen sind. Aber nach etwa zehn Monaten in diesem feuchten alten Schuppen waren sie immer noch da. In genau demselben Zustand. Und als ich das sah, war ich so "aufgeregt" wie Anna aus Frozen, die endlich eine große Party in Arendelle veranstalten durfte. Immerhin habe ich mir dadurch ein paar Säcke Gerümpel mehr auf dem Dachboden erspart. Möchten Sie auch Ihre Handtücher im Wohnwagen winterfest machen?
1. Waschen Sie Ihre Handtücher nach dem Urlaub ordentlich.
2. Lassen Sie sie gründlich trocknen (Restnässe verursacht Schimmel).
3. Falten Sie sie zusammen und stecken Sie den Stapel/die Stapel in eine Mülltüte, die Sie gut verschließen. Zum Beispiel mit Klebeband.
4. Stecken Sie den Müllbeutel in eine dieser großen, altmodischen Einkaufstüten. Eine dieser Tüten mit den Streifen und dem Reißverschluss oben drauf, die deine Mutter früher hatte.
5. Verstauen Sie die Tüten ordentlich in einem der Schränke des Wohnwagens.
Das Gleiche mache ich mit den Geschirrtüchern, den Küchentüchern und der Bettwäsche. Die Badetücher? Könnte man auch machen. Nur habe ich nicht zwanzig davon, also behalte ich sie zu Hause. Schließlich schwimmen wir sehr gerne ;-)
Heringe, Abspannseile, Gummihammer, Wascheimer, gelbe und blaue Flüssigkeit für die Toilette, Waschmittel, Spülmittel, Spülbürste, Müllsäcke, Topflappen, Frischhaltefolie, Taschenlampen, Tischlampe und so weiter. Eigentlich bleibt alles, was auf unserer Packliste als "praktische Dinge" steht, in unserem geparkten Wohnwagen zurück. Selbst Pflegeartikel wie Creme gegen blaue Flecken, Pflaster, Reisetabletten (halten sich sowieso jahrelang), Insektenstichmittel, Packungen Papiertaschentücher, Handseife, Betadine-Salbe und ein Zeckenstift bleiben im Urlaub dauerhaft in einer eigenen Kiste im Waschbeckenschrank.
Weißt du, was daran so toll ist? Wir müssen kaum noch etwas einpacken, wenn wir verreisen wollen, egal ob kurz oder lang. Und das spart eine Menge Stress! Übrigens sind alle losen Sachen, die zurückbleiben, ordentlich in abschließbaren Plastikkisten verstaut, denn ich kann nicht gut mit Chaos umgehen.
Kleidung, Schuhe, Badetücher, Toilettenartikel, Kuscheltiere und Kinderspielzeug überwintern nicht im Wohnwagen. Und dann haben wir noch eine kleine, aber wichtige Liste von Dingen, die wir nach den Ferien irgendwo im oder am Haus unterbringen müssen, nämlich:
1. Die Kühlbox, denn sie ist auch ideal für den Einsatz bei einer Party zu Hause. Immerhin hält sie Bier und Wein schön kalt.
2. Die Gasflasche, weil wir sie einfach nicht in der Garage stehen lassen können.
3. Der Sköttel, um im Sommer bei schönem Wetter draußen im Gartenzu "kochen".
4. Die Rollen, weil wir sie manchmal noch für das Gourmet-Set benutzen ;-)
5. Das große blaue Waschbecken, weil wir dann im Sommer das eiskalte aufblasbare Schwimmbecken mit heißem Wasser auffüllen können.
6. Die Spiele Kubb und Knapsack, weil man sie auch gut auf unserer Wiese vor dem Haus oder an einem Sonntagnachmittag im Wald spielen kann.
7. Die Surfschuhe, weil ich ohne sie auf keinen Fall in einen typischen Freizeitsee gehen kann.
8. Und dann der Dolce Gusto. Die lassen wir auch zu Hause. Was sich in diesem Jahr als gut erwiesen hat, denn vor ein paar Tagen hat unsere Bohnenmaschine zu Hause plötzlich den Geist aufgegeben. Also eilten wir zum Kruidvat, wo es Tassen zu kaufen gab. Und da wir beide (siehe meinen letzten Blog) unseren 'Urlaubskaffee' lieben, haben wir uns fast darum gestritten, wer die erste Tasse nehmen darf ;-)