Wenn man campen geht, weiß man natürlich, dass man sich mehr oder weniger auf das Wesentliche beschränken muss. Wir campen in einem Wohnwagen, der vielleicht in die Kategorie Luxus fällt, aber viel mehr nehmen wir nicht mit. Ich habe mir jedoch einen Sport daraus gemacht, einfache Dinge mitzunehmen, die das Campingleben ein bisschen einfacher machen. In der TikTok-Sprache könnte man sie als Lifehacks bezeichnen. Neugierig auf meine Camping-Tricks? Hier kommen sie!
Beim Camping entstehen Flecken. Jede Menge Flecken. Schließlich ist man ja mitten in der Natur. Und genau das ist natürlich das Tolle am Campen, aber die Durchschnittsmutter hat auch Angst, dass "das süße, weiche rosa Hemd" im Mülleimer landen könnte. Deshalb nehme ich immer zwei kleine, gut verschließbare Beutel oder Nachfüllflaschen mit und fülle sie vorher mit einem großzügigen Schuss Vanish. Einen für weiße Kleidung, einen für farbige Kleidung. Und egal, um welchen Fleck es sich handelt, er bereitet mir keine Nerven mehr, so dass vor allem die Kinder gut damit zurechtkommen. Fettflecken werden natürlich einfach mit Spülmittel und heißem Wasser beseitigt ;-)
Kein Urlaub vergeht ohne lose Fäden. Kuscheltier kaputt, Loch in der Hose, Faden der Badehose etwas zu fest gezogen... aargh. Für solche Fälle habe ich immer ein wählerisches Nähset dabei. Mit pingeligen Garnrollen, pingeligen Scheren und vier Nadeln mit pingeligen Löchern (denke ich mit meinen 40-plus-Augen). Wie viel Spaß... eeeh Leichtigkeit ich damit hatte!
Ja, das hier auch. Fantastisch. Weißt du, was das Tolle an einer Picknickdecke mit einer Plastikunterlage ist? Man kann sie überall ausbreiten, ohne dass die Dinge wirklich schmutzig werden. Im letzten Urlaub hatte ich einen nicht ganz so konzentrierten Moment. Wir wollten am Fluss liegen, mit verdorrtem Gras und daher viel dunklem Sand, und die Picknickdecke lag noch im Wohnwagen. "Das reicht für eine Weile", sagte ich zu Wouter. Und das Ergebnis? Vier tiefschwarze Badetücher, die direkt in die Waschmaschine mussten. Eine Schande, oder? Machen Sie sich nicht die Mühe mit einer solchen Picknickdecke. Hema hat sie fast jeden Sommer im Sortiment.
Du kennst das, auf einem Campingplatz wie diesem. Oft hat man nur für kurze Zeit bestimmte Kleidungsstücke an und geht dann schwimmen. Oder sonnt sich am Fluss. Die Kleidung muss nicht sofort gewaschen werden, aber man möchte am nächsten Tag nicht dasselbe anziehen. Wohin bringen Sie also Ihre Sachen? Wenn sich die Sachen stapeln, riechen sie ja auch nicht besser. Deshalb nehme ich immer einen Satz einfacher Edelstahlhaken mit, die ich an den Rand der Toiletten- oder Schranktür im Wohnwagen hängen kann. (Die gibt es natürlich auch für das Zelt oder den Wohnwagen). Zumindest kann es schön auslüften. Ganz nett, mit einem Fast-Puber als Reisebegleiter ;-)
Ich bin eigentlich kein Brotesser, außer an Feiertagen. Dann esse ich eine Menge Brot. Zu viel Brot. Weißes Baguette, meine ich. Und nichts ist ärgerlicher als ein schlechtes Messer, mit dem man sein Baguette schneidet, nicht wahr? Eines mit zu wenig oder gar keinem Wellenschliff, so dass man sein Baguette wie ein Neandertaler in zwei Hälften reißen muss. Deshalb ist ein gutes Brotmesser für uns ein absolutes Must-have. Es erspart Ihnen die morgendliche Miesepetrigkeit nach dem Frühstück und macht das Schneiden eines Brotes zum Salat etwas angenehmer.
Bonbonpapier, Bananenschalen, Brotreste, Milchshakebecher... bei unserem allerersten Campingausflug mit Kindern lag der ganze Müll zu meinen Füßen auf dem Boden. Schließlich heißt es immer "Mama, wo soll ich das hinstellen?". Und so liegt jetzt standardmäßig eine Rolle mit kleinen Müllsäcken neben mir im Auto. Da stopfe ich alles rein, was anfällt, und beim nächsten Tank- oder Pinkelstopp werfe ich alles auf einmal in den Mülleimer (sorry, Mülltrennung auf der Straße klappt bei mir immer noch nicht so gut). Diese Tüten tauchen übrigens auch am letzten Morgen auf, wenn die letzten Waschlappen nass sind und die Badesachen noch nicht getrocknet sind. Ideal!
Letztes Jahr habe ich zufällig gehört, wie jemand auf dem Campingplatz erzählte, dass sie jede Menge Wegwerfgeschirr und -besteck mitnimmt, um im Urlaub nicht zu viel Geschirr zu spülen. Und obwohl ich dieses Gefühl sehr gut nachvollziehen kann (ich hasse es auch, Geschirr zu spülen), ist es für mich ein bisschen zu viel. Aber ich nehme immer etwas Einwegbesteck für unterwegs mit. So kann ich im Auto oder auf dem Parkplatz leicht einen weiteren Joghurt löffeln oder einen gesunden Salat schnippeln.
Ok, wir haben eine, die autokrank ist. Und einmal, auf einer Reise nach Italien, hat sie zwanzig Kilometer vor dem Ziel angefangen zu erbrechen. Und das tat sie noch fünf weitere Male auf dem Hinweg. Seitdem haben wir im Auto immer einen kleinen Eimer mit einem trockenen Handtuch, ein paar kleinen Müllsäcken und einer Packung dieser feuchten Hygienetücher. Manchmal erweisen sie sich unterwegs als sehr praktisch, aber genauso oft auf dem Campingplatz. Wenn ich z. B. schnell den Tisch abwischen will oder der Boden des Wohnwagens mit Schlamm oder trockenem Gras bedeckt ist. Ein paar Wischtücher, eine schnelle Reinigung, und schon ist er wieder sauber und riecht schön frisch. Ich benutze sie auch manchmal beim Aufräumen und Packen, wenn ich zum Beispiel die (nicht zu schmutzigen) Schmutzfängerkanten reinigen muss.
Haben Sie lustige oder nützliche Campingtipps? Must-haves, die das Campen noch ein bisschen einfacher machen? Folgen Sie uns auf Facebook oder Instagram und teilen Sie Ihre Tipps in einem PB oder unter einem unserer Beiträge. Schön, Sie dort zu sehen!